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    <title>8e0750e95ea34d90b38eec8d6b3447cb</title>
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    <item>
      <title>Orientierung geben als Führungskraft</title>
      <link>https://www.carstenalex.de/orientierung-geben-als-fuhrungskraft</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum Führung heute zuerst bei der eigenen Klarheit beginnt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ac124897a82549f291252dfa8f71d8ce/dms3rep/multi/Orientierung+geben+als+F%C3%BChrungskraft.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich heute mit Führungskräften arbeite, dann begegnet mir immer wieder ein Spannungsfeld, das viele sehr gut kennen. Auf der einen Seite steht der Anspruch, Orientierung zu geben. Mitarbeitenden Sicherheit zu vermitteln. Entscheidungen zu treffen. Verantwortung zu übernehmen. Den Überblick zu behalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der anderen Seite erleben viele Führungskräfte, dass genau diese Orientierung im eigenen Alltag immer schwieriger wird. Die Menge an Informationen nimmt stetig zu. Die Geschwindigkeit ist deutlich höher als noch vor wenigen Jahren. Neue Kommunikationskanäle, ständige Erreichbarkeit, komplexe Berichtssysteme und eine Vielzahl von Anforderungen führen dazu, dass viele Führungskräfte am Ende des Tages das Gefühl haben, vor allem reagiert zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der eigentliche Führungsauftrag bleibt dabei unverändert. Wirtschaftlich handeln. Menschen fordern, fördern und entwickeln. Aber zum eigentlichen Auftrag kommen die wenigsten noch in der Form, wie sie es sich selbst wünschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Orientierung geben ist die große Herausforderung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Anspruch, Orientierung zu geben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Führungskräfte haben nach wie vor einen hohen Anspruch an sich selbst. Sie möchten ihren Mitarbeitenden Richtung geben. Sie möchten Entscheidungen nachvollziehbar machen. Sie möchten ansprechbar und verlässlich sein. Und genau darin liegt häufig auch ein innerer Konflikt. Denn viele spüren, dass sie ihren eigenen Ansprüchen nur noch eingeschränkt gerecht werden können. Nicht, weil ihnen Kompetenz oder Engagement fehlen. Sondern weil das System, in dem sie arbeiten, immer dichter und schneller geworden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Hierarchieebene steuert an. Unterschiedlichste Stakeholder formulieren Erwartungen. Reportings ploppen täglich auf. Kaum ist ein Thema bearbeitet, wartet bereits das nächste. Wer unter solchen Bedingungen Orientierung geben soll, braucht vor allem eines: eine eigene innere Orientierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn das Ziel plötzlich ein guter Feierabend ist
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein aktuelles Beispiel aus meiner Coachingpraxis macht deutlich, worum es heute oft wirklich geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Coachee sagte zu mir gleich am ersten Tag, dass er nicht noch mehr Wissen sammeln möchte. Er wollte auch keine weitere Methode kennenlernen. Sein Wunsch war sehr konkret: Er wollte lernen, mit einem guten Gefühl zu einem guten Zeitpunkt nach Hause zu fahren. Nicht mit dem Anspruch, „fertig“ zu sein. Denn dieser Zustand ist in vielen Führungsrollen längst nicht mehr erreichbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer jeden Abend das Gefühl haben möchte, alles erledigt zu haben, wird fast zwangsläufig scheitern. Und wer versucht, dieses Spiel abends auf dem Sofa zu gewinnen, erzielt selten bessere Ergebnisse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der entscheidende Schritt besteht darin, eine andere Haltung zu entwickeln. Zu akzeptieren, dass es einen Redaktionsschluss gibt. Dass der Tag endet. Und dass das Leben am nächsten Morgen weitergeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wann ist genug genug?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Abgrenzung ist keine Schwäche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Führungskräfte haben über Jahre gelernt, zuverlässig zu sein, Aufgaben schnell zu erledigen und Verantwortung zu übernehmen. Das Problem ist: Wer seine Aufgaben besonders gut erledigt, bekommt in der Regel noch mehr Aufgaben. Das ist kein persönliches Schicksal, sondern Teil des Systems.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umso wichtiger wird die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Zu sagen: Ja, ich übernehme dieses zusätzliche Projekt – aber dann muss an anderer Stelle etwas aus meinem Körbchen herausgenommen werden. Genau an diesem Punkt erleben viele Führungskräfte zunächst Widerstand. Denn Abgrenzung wird häufig als Schwäche missverstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Erfahrung ist jedoch eine andere. Es ist eher eine Stärke, sich bewusst abzugrenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht aus Bequemlichkeit, sondern um handlungsfähig zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Inner Management vor Outer Management
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen wünschen sich Werkzeuge, Methoden und Techniken. Zeitmanagement ist dabei ein Klassiker. Doch meine Erfahrung ist, dass das beste Zeitmanagement-Training wenig bewirkt, wenn jemand nicht weiß, wie er innerlich „verchipt“ ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie ist die eigene innere Architektur aufgebaut?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Antreiber wirken?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Konfliktmuster sind vorhanden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was erzeugt Druck?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was gibt Energie?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb beginne ich meine Arbeit häufig mit einer Art Anamnese. Es geht zunächst darum, das eigene Innere besser zu verstehen. Erst darauf aufbauend werden Methoden und Werkzeuge wirklich wirksam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Das beste Outer Management führt im schlimmsten Falle zu gar nichts, wenn es mit dem Inner Management nicht in Verbindung treten kann.“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Führung braucht Reflexionsräume
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen brauchen heute nicht in erster Linie noch mehr Wissen. Das meiste Wissen ist verfügbar. Vieles lässt sich nachlesen. Und zunehmend kann auch künstliche Intelligenz Informationen verdichten und strukturieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Menschen heute häufig fehlt, ist etwas anderes: Zeit zur Reflexion. Zeit für Austausch. Zeit, um Gedanken zu sortieren und Zusammenhänge besser zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Trainings erlebe ich immer wieder, dass anfangs Skepsis vorhanden ist. Viele Teilnehmende erwarten die nächste Qualifizierungsmaßnahme, in der weiteres Wissen vermittelt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn sie dann erkennen, dass es um Haltung, Perspektivenwechsel und Selbstklärung geht, verändert sich die Dynamik häufig spürbar. Die Veranstaltung „kippt“, wie ich es gerne nenne. Und plötzlich entsteht etwas, das deutlich wertvoller ist als reine Wissensvermittlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ich mache aus Bauchschmerzen Kopfschmerzen."
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Kompass
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Coachee hat einmal ein Bild für meine Arbeit gefunden, das mir sehr gut gefällt. Er sagte: Ich bin der Kompass. Dieses Bild beschreibt meine Haltung sehr treffend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kompass kennt nicht jeden einzelnen Schritt. Er nimmt niemandem die Entscheidung ab. Er garantiert auch nicht, dass der Weg frei von Umwegen ist. Aber er gibt Orientierung. Und genau das ist mein Verständnis von Führung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht nicht darum, Sicherheit vorzutäuschen oder alle Antworten zu kennen. Es geht darum, Menschen ein gutes Gefühl zu geben, dass sie sich trotz Unsicherheit aufeinander verlassen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Führung in einer Zeit der Unsicherheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keiner von uns weiß genau, was morgen oder übermorgen passiert. Wirtschaftliche Entwicklungen, technologische Veränderungen, künstliche Intelligenz und gesellschaftliche Unsicherheiten führen dazu, dass viele traditionelle Gewissheiten brüchiger geworden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade deshalb gewinnt Führung an Bedeutung. Nicht als Kontrollinstrument. Sondern als menschliche Orientierungsleistung. Menschen brauchen Führungskräfte, die nicht permanent nach außen auf der Suche nach Sicherheit sind, sondern genügend innere Klarheit entwickelt haben, um handlungsfähig zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine Haltung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich meine eigene Haltung beschreiben sollte, dann würde ich sagen: Ich versuche, klar, offen, ehrlich und direkt zu sein. Ich möchte mit Menschen in Resonanz treten. Das bedeutet nicht nur Harmonie. Es bedeutet auch Reibung. Aber immer aufrichtig. Immer fair. Und immer mit dem Ziel, Orientierung zu geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jede Führungskraft muss gleich sein. Aber jede Führungskraft sollte sich irgendwann die Frage stellen: Welche Haltung habe ich eigentlich? Und woran können sich andere bei mir orientieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das heute die eigentliche Aufgabe von Führung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führung bedeutet heute nicht, alle Antworten zu kennen. Führung bedeutet auch nicht, vollständige Sicherheit zu vermitteln. Führung bedeutet, in einer komplexen Welt so klar zu bleiben, dass andere sich daran orientieren können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder, um es mit einem einfachen Bild zu sagen: Ein guter Kompass kennt nicht das gesamte Gelände. Aber er zeigt zuverlässig die Richtung an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Impuls zum Zuhören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gedankenimpulse dieses Blogartikels entstammen dem Gespräch von Carsten Alex mit Audiograf Ingo Stoll. Die komplette Episode ist jetzt als Podcast verfügbar!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese und viele weitere Episoden des Podcast "CARSTEN ALEX - BLICK ZURÜCK NACH VORN" gibt es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/podcast-blick-zurueck-nach-vorn"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und überall wo es Podcasts gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ac124897a82549f291252dfa8f71d8ce/dms3rep/multi/Orientierung+geben+als+F%C3%BChrungskraft.png" length="1356198" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 19 May 2026 14:49:32 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die vier geistigen Gesetze nach Émile Coué</title>
      <link>https://www.carstenalex.de/die-vier-geistigen-gesetze-nach-cué</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vier geistigen Gesetze nach Coué, die es meines Erachtens zu verinnerlichen gilt, wenn man sich auf die Reise (den Weg) zu mehr Arbeits- und Lebensqualität macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ac124897a82549f291252dfa8f71d8ce/dms3rep/multi/professionelles+Selbstmanagement-2.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das folgende Kapitel stammt aus meinem Buch "Die Königsdisziplin - Professionelles Selbstmanagement".
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein „geistiger“ Vater, Franz Peter († 2012), dem ich so unsagbar viel zu verdanken habe, hat mir einige Türen geöffnet und mich vieles von dem gelehrt, was ich heute an meine Coachees, Trainingsteilnehmer und Leser weitergebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So auch die vier geistigen Gesetze nach Coué, die es meines Erachtens zu verinnerlichen gilt, wenn man sich auf die Reise (den Weg) zu mehr Arbeits- und Lebensqualität macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder tiefe Gedanke sucht sich zu verwirklichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steht der Wille zur Vorstellung im Widerspruch, siegt ausnahmslos die Vorstellung (Macht des Bildes).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steht der Wille zum Glauben im Widerspruch, siegt ausnahmslos der Glaube.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steht der Wille zum Gefühl im Widerspruch, siegt ausnahmslos das Gefühl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was will ich ihnen damit auf den Weg geben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der feste Wille, das konkrete Vorhaben, mehr Arbeits- und Lebensqualität zu erreichen ist nicht mehr als die Anzahlung für Ihr persönliches Projekt „Die Königsdisziplin“. Der feste Wille ist quasi nur die „halbe Miete“!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ja, sofern Sie sich nicht wirklich auch vorstellen können, Ihr Ziel auch zu erreichen – was, so meine langjährige Praxiserfahrung, eher der Fall sein wird, als umgekehrt – wird es nicht dazu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sofern Sie nicht an Ihr Projekt von mehr Arbeits- und Lebensqualität glauben, wird es Ihnen beim besten Willen nicht gelingen. Und wenn Sie kein gutes Gefühl beim bloßen Gedanken an mehr Arbeits- und Lebensqualität entwickeln, gleiches Bild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher habe ich solchen Worten, geschweige denn Gedanken, nicht einmal die Chance zur Entfaltung gegeben. Ich habe also eine ungefähre Vorstellung davon, was gerade jetzt in Ihrem Kopf vorgeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich kann Sie beruhigen: Passt schon, ging mir ja einst auch so!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute bin ich fest davon überzeugt, dass die vier geistigen Gesetze nach Coué Gültigkeit besitzen! Wie kann etwas realisiert werden, wenn nicht einmal ich daran glaube, dass es eintreten wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann etwas realisiert werden, wenn nicht einmal ich es mir vorstellen kann, dass es eintreten wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann etwas realisiert werden, wenn selbst ich kein gutes Gefühl bei dem Gedanken an das Ziel habe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hört sich echt schräg an, ich weiß – ist aber so!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 16:03:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.carstenalex.de/die-vier-geistigen-gesetze-nach-cué</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lebenszeit oder Später, später</title>
      <link>https://www.carstenalex.de/lebenszeit-oder-spater-spater</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lebenserwartung in den westlichen Industrieländern steigt stetig an. Was vor 30-40 Jahren Visionen waren, ist heute Realität. Wir dürfen davon ausgehen, dass wir künftig älter werden. Gesünder älter werden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ac124897a82549f291252dfa8f71d8ce/dms3rep/multi/Der+Auszeiter+-+Blogartikel+-+Lebenszeit+oder+sp%C3%A4ter+.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das folgende Kapitel stammt aus meinem Buch "Der Auszeiter - Vom Management ins Leben –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und zurück".
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dennoch herrscht nach wie vor in Deutschland das Phänomen vor, dass neun von zehn Menschen mit Vollendung ihres 55ten Lebensjahres aufhören wollen zu arbeiten. Freie Willensentscheidung oder nur Ausdruck der Abhängigkeit von einem längst überholten Zeitgeist, der diese Entwicklungen der letzten Jahrzehnte fahrlässig ignoriert? Im Vergleich zum Jahr 1970 ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen in Deutschland um vier Jahre gestiegen. Die Gesundheitsversorgung wurde zudem in den letzten Jahrzehnten auch deutlich professionalisiert. Und dennoch streben sehr viele Menschen ein Arbeitsende mit 55 Jahren an!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich frage mich dann immer, was erwarten diese Menschen mit 55 Jahren von ihrem Leben. Plötzlich! Was wollen sie dann mit ihrer Zeit anfangen? Urlaub machen? Ja, aber für wie lange? Der Mensch braucht eine Aufgabe, auch mit 55!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Menschen haben es doch verlernt, mit Zeit umzugehen. Wie auch! Sie hatten ja nie welche! Diese Menschen leben meist im später, später. „Sie erinnern sich?“ Morgen, Übermorgen! Das sind die Menschen, die einen Auszeiter nicht verstehen, die ihn auch nie verstehen werden. Niemals!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leben eines Auszeiters passt einfach nicht in einen standardisierten Lebensplan! Wieso nehmen sich Menschen zwischendrin eine Auszeit? Was denkt sich ein Mensch wie Carsten Alex dabei, mit 35 Jahren eine Auszeit von zwei Jahren zu nehmen? Und noch viel besser: Wieso dann sechs Jahre später noch einmal? Was soll das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche auf diese Fragen dann immer am Beispiel des deutschen Kapitalmarktes einzugehen. Geld! Das versteht in Deutschland jeder!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie es die unterschiedlichsten Anlageformen gibt, so gibt es auch die unterschiedlichsten Lebensmodelle. Die Wahl der Anlageform geschieht meist auf Grundlage einer ausgeklügelten Anlagestrategie. So verhält es sich auch mit dem Leben. Sollte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Menschen präferieren eine möglichst hohe Verzinsung und wählen deshalb eine verhältnismäßig späte Auszahlung ihres angesparten Kapitals. Anderen Menschen genügt eine eher durchschnittliche Verzinsung, dafür präferieren sie alle fünf bis sieben Jahre eine Auszahlung des angesparten Kapitals. So wie ich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Verzinsung könnte bei diesem Beispiel auch als Synonym für Karriere dienen! Demnach darf ein Mensch wie ich alle fünf bis sieben Jahre mit einer Auszahlung seines Kapitals rechnen. Oder, um im Gesamtkontext zu bleiben, mit einer Auszeit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um auf das Beispiel aus „Ambivalenz oder Risiken und Nebenwirkungen“ zurück zu kommen: Es gibt Menschen, die heute mehr als 60 Stunden in der Woche arbeiten – quasi Leben ansparen! –, um dann mit 55 Jahren mit der Arbeit aufzuhören. Im übertragenen Sinne fordern diese Menschen dann das gesamte eingesetzte Kapital am Ende ihres Arbeitslebens zurück. Und das funktioniert meist nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn ich das Beispiel aus dem Kapitalmarkt heranziehe, vergleichbar ist es natürlich nicht. Im Gegensatz zum Kapital kann man Leben eben nicht ansparen! Vielleicht ein Jahr, maximal zwei. Aber den „Auszahlungszeitpunkt“ um Jahrzehnte aufschieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider ist es in unserer Gesellschaft immer noch so, dass sich niemand dafür rechtfertigen oder erklären muss, wenn er mit 55 Jahren sein Arbeitsleben beendet. Anders aber, wenn sich Menschen mittendrin eine Pause gönnen! Dann heißt es allerorten: „Wieso, weshalb, warum?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe nicht vor, mit 55 Jahren aufzuhören. Mitnichten! Mir sagte mal ein Freund Folgendes und das habe ich mir seit damals auch zu Eigen gemacht: „Der beste Augenblick ist immer Jetzt!“ Träume leben! Auszeit! Jetzt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum eigentlich nicht?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 12:07:50 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Jobwechsel - Der Ausstieg beginnt im Kopf</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist nie zu spät für einen Jobwechsel und beruflichen Neuanfang. Carsten Alex erklärt, wie der Schritt aus der Jobroutine gelingen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ac124897a82549f291252dfa8f71d8ce/dms3rep/multi/Capital+-+Jobwechsel+-+Der+Ausstieg+beginnt+im+Kopf.png" alt="Eine Frau am Schreibtisch, die offensichtlich unzufrieden ist und über einen Jobwechsel nachdenkt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Artikel wurde erstmalig am 10. Februar 2018 im Wirtschaftsmagazin Capital veröffentlicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer mehr Menschen fragen sich nach dem Sinn ihrer Arbeit. Sie stellen sich die Frage, ob dies bereits alles war, was einem das Berufsleben zu geben vermag. Sicher, das ist ein Luxusproblem der heutigen Zeit, und es ist auch nicht auf alle Arbeitnehmer übertragbar. Und dennoch kommt fast jeder in seinem Berufsleben einmal an den Punkt, an dem er sich mit dieser Frage beschäftigt. Bei manchen ist das früher der Fall, bei anderen später. Häufig enden diese inneren Dialoge, die das Für und Wider einer beruflichen Veränderung abwägen, bereits vor der ersten Hürde. Es braucht nicht allzu viel Vorstellungsvermögen, dass es sich dabei um das Thema Finanzen handelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein der Gedanke, heute nicht genau zu wissen, was wir an Altersrente zu erwarten haben, löst ein kollektives Unbehagen in weiten Teilen der Gesellschaft aus. Da überrascht es nicht, dass bei vielen vermeintlich unzufriedenen Arbeitnehmern plötzlich alles in neuem Lichte erscheint, sobald sie ernsthaft über einen Um- oder Ausstieg im Job nachdenken. „Nein, so schlimm ist es dann doch wieder nicht. Und überhaupt sollte man dankbar sein, Arbeit zu haben“, sagen sie sich dann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zufrieden, latent unzufrieden, unzufrieden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So gehen die inneren Dialoge dann in die zweite Runde – und enden häufig in einer Sackgasse. Zweck-Opportunismus stellt sich ein. Und die Freiheit der Gedanken an eine bessere berufliche Zukunft bleibt eine Illusion, die – wenn überhaupt – nur für Andere möglich ist. Die Rückkehr in den bewährten Modus der Berufsalltagsroutine ist die logische und notwendige Konsequenz. Stark vereinfacht lassen sich mit Blick auf die Arbeitszufriedenheit drei Kategorien von Arbeitnehmern unterscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Typ A sind Menschen, die mit ihrem Berufsleben zufrieden sind und sich erfüllt fühlen. Sie sind beim für sie richtigen Arbeitgeber, in der richtigen Aufgabe oder haben ihre berufliche Erfüllung – man kann auch sagen: ihr Glück – in einer selbstständigen Tätigkeit gefunden. Wer als Berater und Trainer in vielen Unternehmen unterwegs ist, der erlebt, dass dieser Typ Arbeitnehmer immer seltener wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Menschen vom Typ B begleitet im Joballtag eine latente Unzufriedenheit, die sie aber geschickt ausblenden. Es gibt noch genügend kleine Lichtblicke, die den „Schmerz“ erträglich machen. Noch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typ C steht für Menschen, die sich in ihrer beruflichen Unzufriedenheit eingerichtet haben. In den meisten aller Fälle besteht dieser Zustand bereits seit Jahren. Konstruktiv-kritische Fragen an den Status quo und danach, was bestimmte Entwicklungen im Job mittel- und langfristig für sie selbst bedeuten, stellen sie sich nicht mehr. Auch die Frage nach möglichen beruflichen Alternativen ist tabu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Berufsleben aussitzen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Folgen dieses Verhaltens führen bei vielen Menschen zu Veränderungen, die Dritten nicht verborgen bleiben. Die Lebensfreude sinkt seit Jahren. Die Motivation, jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, war auch schon mal besser. Einzig das Projekt „Renteneintritt“ gibt noch Zuversicht und Hoffnung – nach dem Motto: Die paar Jahre schaffe ich auch noch. Menschen dieses Typus haben für gewöhnlich bereits die zweite Hälfte ihrer Lebens­zeit erreicht. Sie sind zwischen 40 und 45 Jahre alt und wollen im Prinzip das Spiel – die verbleibenden Berufsjahre – nur noch über die Restlaufzeit bringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Menschen übersehen grob fahrlässig, dass dieses Spiel – das Leben – für gewöhnlich in der zweiten Spielhälfte interessanter wird. Dieser Typ verschwendet wertvolle Lebensjahre damit, sein Berufsleben auszusitzen und auf den Renteneintritt zu warten – in der häufig irrigen Hoffnung, dass das Spiel dann neu beginnt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was fehlt den B- und C-Typen, um ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen? Das Gefühl, plötzlich die berufliche Zukunft selbst zu beeinflussen, versetzt viele in helle Aufregung – selbst wenn es im ersten Schritt lediglich um ein Gedankenspiel geht. Wer diesen Prozess selbst mit- und durchgemacht hat, weiß, was gemeint ist: Sich dem Leben zu stellen und Antworten auf Fragen zu geben, die man bisher lieber anderen als sich selbst gestellt hat, ist die eigentliche Herausforderung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           B- und C-Typen orientieren sich eher an vermeintlichen Risiken als an potenziellen Chancen. Sie sehen das Glas häufiger halb leer als halb voll. Sie halten lange, sehr lange am Bestehenden fest und begeben sich ohne echte existenzielle Not nicht auf unbekanntes Terrain. Bewegung kommt meist erst durch äußere, oft tragische Einflüsse zustande wie beispielsweise eine Scheidung, den Tod eines Nahestehenden oder eine schwere Erkrankung. Für Menschen, die selbst dann noch zögern, lautet die Jokerfrage: Was muss (noch) passieren, dass du endlich Verantwortung für dein Berufsleben übernimmst und nicht weiterhin die Ursachen deiner beruflichen Unzufriedenheit an Dritte delegierst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Träumen im Vorwärtsgang
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für den ersten Schritt heraus aus der Jobroutine ist es entscheidend, Ideen und Wünsche konkret zu machen. Es hilft, einfach mal „Kleiner Muck“ zu spielen und sich seinen ganz persönlichen Traumjob zu kreieren. Als Grundlage dient all das, was bisher beklagt und kritisiert wurde, zum Beispiel die fehlenden Freiräume oder die unflexiblen Arbeitszeiten. Mit Hilfe dieses einfachen Perspektivenwechsels lässt sich ein mit viel positiver Energie besetztes Lastenheft für die ideale neue berufliche Aufgabe entwickeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Übung ist auch eine gute Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit des Anliegens zu überprüfen. Ist da wirklich genug Energie drin? Gibt es einen echten Wunsch nach beruflicher Veränderung? Oder wird doch lieber das Credo des „beruflich notorisch Unzufriedenen“ gepflegt, dem alle Türen offen ständen, wenn man ihn doch nur ließe? Wichtig beim Träumen ist allerdings, dass dies im Vorwärtsgang geschieht, nicht mit dem Blick zurück. Was wünsche ich mir – nein, viel besser, was erwarte ich noch – von meinem Berufsleben? Es empfiehlt sich dabei, etwas aus dem gewohnten Umfeld herauszutreten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach allen Erfahrungen finden Menschen den entscheidenden Impuls in Begegnungen und Gesprächen mit Menschen, die sich bereits getraut haben und den Berufswechsel oder einen frühen Ausstieg aus dem Job geschafft haben. Manchmal braucht es eine dritte Person, die mit etwas Nachdruck hilft, über die erste Hürde zu kommen und die Grundlage für eine bessere berufliche Zukunft und mehr Zufriedenheit, Erfüllung und Befriedigung im Berufsleben zu schaffen. Es wird in den seltensten Fällen von alleine besser. Es wird niemand kommen und uns an die Hand nehmen, und auch unsere Lebensarbeitszeit wird eher zu- als abnehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Umso mehr lohnt es sich auch noch im fortgeschrittenen Alter, einen Neuanfang zu wagen. Menschen, die mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden sind, sollten jetzt anpacken und die Aufgabe annehmen. Je länger man wartet, desto unbeweglicher wird man. Es ist an der Zeit, „Eigenverantwortung“ für das eigene Berufsleben zu übernehmen und aus der gefühlten Ohnmacht herauszutreten. Die Bedeutung von Geld und die Frage, ob man sich eine Veränderung leisten kann, werden dabei völlig überbewertet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der erste Schritt zu mehr Berufszufriedenheit beginnt im Kopf.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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