WIRKSAM FÜHREN - Bereit fürs Next Level?

WIRKSAM FÜHREN - Bereit fürs Next Level?

Eine Hand hält ein kleines Robotersymbol neben einem Laptop, darüber befinden sich blaue digitale Schnittstellengrafiken.

Diese Erkenntnis beschäftigt mich schon seit einigen Jahren:
Mehr Führungswissen macht einen Menschen nicht automatisch zu einer wirksameren Führungskraft.


Seit 2009 haben mehr als 800 Führungskräfte und Potenzialträger mein Training BASISWISSEN FÜHRUNG durchlaufen. In zwei Modulen beschäftigen wir uns intensiv mit den Grundlagen guter Führung: mit Motivation und unterschiedlichen Bezugsrahmen, mit Führungsstilen und situativem Führen, mit dem Wechsel in die Führungsrolle, mit Kommunikation, persönlichen Antreibern und Konflikten. Dazwischen liegt bewusst eine Praxistransferphase, in der die Teilnehmenden das Gelernte im eigenen Führungsalltag beobachten und ausprobieren.


Ich bin von diesem Training nach wie vor überzeugt. Es ist über viele Jahre gewachsen und hat sich in unterschiedlichsten Unternehmen bewährt. Besonders wirksam erlebe ich es dort, wo nicht einzelne Führungskräfte auf eine Qualifizierung geschickt werden, sondern eine größere Zahl von Führungskräften einer Organisation eine gemeinsame Grundlage erhält. Dann entsteht nicht nur individuelles Wissen. Es entsteht auch eine gemeinsame Sprache über Führung.


Und trotzdem gilt: Auch eine sehr gute Grundlage führt nicht bei jedem Menschen automatisch zu einem höheren Wirkungsgrad.


Wir leben heute eher in einem Überfluss an Wissen als in einem Mangel daran. Bücher, Podcasts, Seminare, Videos, Modelle und Methoden sind überall verfügbar. Die meisten Führungskräfte wissen sehr viel über Kommunikation, Motivation oder Delegation. Und trotzdem verhalten wir uns im entscheidenden Moment manchmal anders, als wir es eigentlich für richtig halten.



„Es mangelt nicht an Wissen. Es mangelt daran, das Wissen in die Handlung zu bringen."



Genau an diesem Punkt beginnt für mich WIRKSAM FÜHREN.



Von der Führungskompetenz zur Selbstkenntnis

Der Ausgangspunkt ist zunächst die eigene Person. „Mensch, erkenne dich selbst“ ist ein ziemlich alter Gedanke, aber für mich steckt darin etwas sehr Aktuelles für Führung.


Welche Potenziale bringe ich mit?

Was fällt mir leicht?

Wie treffe ich Entscheidungen?

Wie stark orientiere ich mich an Menschen, an Fakten oder am Ergebnis?

Und ebenso wichtig: Wo liegen meine persönlichen Begrenzungen?


Denn Potenziale haben immer auch eine andere Seite. Wer beispielsweise sehr dynamisch ist und Dinge schnell voranbringen möchte, kann Schwierigkeiten mit Menschen bekommen, die mehr Zeit benötigen, gründlicher abwägen oder zunächst Sicherheit brauchen. Wer stark auf ein gutes Miteinander achtet, kann wiederum an Wirkung verlieren, wenn eine Situation Klarheit, Abgrenzung oder ein unangenehmes Konfliktgespräch verlangt.


Deshalb geht es mir bei WIRKSAM FÜHREN nicht darum, Menschen in eine vermeintlich bessere Führungspersönlichkeit zu verwandeln. Entscheidend ist zunächst, die eigene Struktur besser kennenzulernen und zu verstehen, was sie im täglichen Handeln bewirkt.


Eine Teilnehmer-Rückmeldung aus dem Pilottraining bringt diesen ersten Schritt sehr gut auf den Punkt:



„Mich selbst besser verstehen und bewusster führen – dabei hat mir das Training WIRKSAM FÜHREN sehr geholfen. Besonders wertvoll waren die praxisnahen Fallbeispiele und der offene Austausch in einer vertrauensvollen Gruppe. Der klare Aufbau und die Inhalte haben mir wichtige Impulse für meine Führungsarbeit und meine persönliche Entwicklung gegeben."




Wenn andere Menschen anders ticken


Selbstkenntnis ist für mich allerdings nur die eine Hälfte. Im nächsten Schritt geht es um Menschenkenntnis.


Denn Führung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie findet mit Menschen statt, die Situationen unterschiedlich wahrnehmen, Entscheidungen anders treffen, auf andere Dinge reagieren und andere Bedürfnisse haben als ich selbst.


Genau hier arbeite ich in WIRKSAM FÜHREN mit der Biostrukturanalyse und dem STRUCTOGRAM. Ich habe mich selbst intensiv damit beschäftigt und zum zertifizierten STRUCTOGRAM-Trainer qualifiziert. Das Modell hilft dabei, persönliche Potenziale und Dominanzen sichtbar zu machen und ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, warum Menschen in vergleichbaren Situationen unterschiedlich reagieren.


Eine weitere Teilnehmerstimme beschreibt diesen Perspektivwechsel so:



„Ich finde den Ansatz, die Mitarbeiter anhand ihrer Biostruktur zu führen sehr interessant. Das Wissen um die jeweilige Dominanz ermöglicht es, einen Mitarbeiter sehr wirkungsvoll anzusteuern. Er wird seine Aufgabe wesentlich motivierter erledigen.

Außerdem war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die anderen Teilnehmenden aufgrund ihrer Biostruktur Situationen einschätzen und interpretieren. Diese Schulung, in Verbindung mit einer guten Basisqualifizierung, lässt Führungskräfte ihre Mitarbeiter sehr wirkungsvoll führen. Ich kann WIRKSAM FÜHREN uneingeschränkt weiterempfehlen.“



Genau deshalb verstehe ich WIRKSAM FÜHREN auch als Weiterentwicklung und nicht als Ersatz für das BASISWISSEN FÜHRUNG. Die Grundlagen bleiben wichtig. Das neue Training setzt darauf auf und geht eine Ebene tiefer.


Das bestätigt auch die weitere Rückmeldung:


„Die Qualifizierungsreihe mit ihren aufeinander aufbauenden Modulen war sehr interessant und aufschlussreich. Sie ist eine sehr gute Ergänzung zur ersten Qualifizierungsreihe und für deren ehemalige Teilnehmende absolut empfehlenswert."



Wirksamkeit zeigt sich im Alltag


Was bedeutet „wirksam führen“ aber konkret?


Für mich zeigt sich Wirkung nicht daran, wie beschäftigt eine Führungskraft ist. Auch nicht daran, wie viele E-Mails sie beantwortet, wie viele Meetings sie absolviert oder wie viele Probleme sie persönlich löst.


Ich kann am Ende eines Arbeitstages meinen Posteingang geleert haben und trotzdem an den wirklich wichtigen Themen nicht gearbeitet haben. Ich war dann aktiv und beschäftigt. Aber war ich auch wirksam?


Dasselbe gilt für das berühmte Feuerlöschen. Wenn ich als Führungskraft jeden Brandherd selbst lösche, kann sich das kurzfristig sehr produktiv anfühlen. Wirklich interessant wird es aber dort, wo ich der Brandursache auf die Spur komme – und Menschen dazu befähige, vergleichbare Probleme künftig selbst zu lösen.


Das verändert den Blick auf Führung. Meine Aufgabe besteht dann nicht darin, möglichst viel selbst zu erledigen. Ich muss Bedingungen schaffen, unter denen andere ihre Aufgaben erfolgreich erledigen können. Dazu gehört auch, genauer zu erkennen, welche Aufgabe zu welchem Menschen passt, welche Unterstützung jemand benötigt und wo eine Überforderung entsteht.


Gerade angesichts zunehmender Arbeitsverdichtung halte ich diesen Punkt für besonders wichtig. Wir dürfen Menschen nicht einfach immer weitere Aufgaben und Verantwortung übertragen, wenn sie diese dauerhaft nicht leisten können. Führung bedeutet für mich an dieser Stelle auch, Überforderung zu erkennen und gegebenenfalls bewusst „das Gas rauszunehmen“.


Die abschließende Rückmeldung aus dem Pilottraining beschreibt sehr konkret, was daraus für die Praxis entstehen kann:



„WIRKSAM FÜHREN schafft ein tiefes Verständnis dafür, wie unterschiedlich Menschen führen, entscheiden und zusammenarbeiten – und was daraus für wirksame Führung folgt. Besonders überzeugt hat mich die Verbindung aus fundiertem Know-how, konsequentem Praxisbezug und direkter Übertragbarkeit auf den Führungsalltag.


Die Erkenntnisse helfen uns, Führung individueller zu gestalten, Teams gezielter zu entwickeln und Menschen entsprechend ihren natürlichen Stärken wirksamer einzusetzen. Ein Training mit echtem Mehrwert für Führung, Zusammenarbeit und Personalentwicklung.“



Für mich beschreibt das ziemlich genau das Ziel.



Wissen / 2 × Verhalten²


Mein geistiger Mentor hat mir vor vielen Jahren diese Formel mitgegeben, die mich bis heute begleitet. Sie ist zu meiner Erfolgsformel geworden:


Die Alex-Erfolgsformel = Wissen / 2 × Verhalten²


Natürlich ist das keine mathematische Formel. Für mich beschreibt sie vielmehr ein Prinzip: Wissen ist notwendig. Aber seine Wirkung bleibt begrenzt, solange daraus kein entsprechendes Verhalten entsteht.


Wenn ich es auf meine beiden Trainings übertrage, steht BASISWISSEN FÜHRUNG für die solide Grundlage. WIRKSAM FÜHREN setzt dort an, wo aus dieser Grundlage Verhalten und schließlich Wirkung entstehen sollen.


Vielleicht ist das auch der Grund, warum mich dieses neue Training schon seit einigen Jahren beschäftigt. Es ist für mich der konsequente nächste Schritt meiner bisherigen Arbeit mit Führungskräften.


Und auf die Frage von Ingo Stoll in unserem Gespräch, welche neuen Werkzeuge die Teilnehmenden dabei eigentlich an die Hand bekommen, ist mir eine Antwort eingefallen, die den Gedanken von WIRKSAM FÜHREN vermutlich besser zusammenfasst als jede ausführliche Beschreibung:


"Sie sind das Werkzeug."


Denn am Ende entscheidet nicht allein die Methode darüber, ob Führung wirksam wird. Entscheidend ist der Mensch, der sie anwendet – mit seinen Potenzialen, seinen Erfahrungen, seinen Verhaltensmustern und auch seinen Begrenzungen.


Genau dort beginnt für mich das Next Level wirksamer Führung.


Laden Sie hier das Kurz-Dossier WIRKSAM FÜHREN herunter und lassen Sie uns Ihren Bedarf besprechen.

Der Impuls zum Zuhören

Die Gedankenimpulse dieses Blogartikels entstammen dem Gespräch von Carsten Alex mit Audiograf Ingo Stoll. Die komplette Episode ist jetzt als Podcast verfügbar!

Diese und viele weitere Episoden des Podcast "CARSTEN ALEX - BLICK ZURÜCK NACH VORN" gibt es hier und überall wo es Podcasts gibt.

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